Wie komme ich an einen Job im Journalismus? Und wie sieht der Alltag hinter Mikrofon, am Newsdesk oder bei der Recherche wirklich aus? Genau darum geht es beim Job-Talk von Netzwerk Journalismus am 24. März. In dem Online-Format teilen drei erfahrene Journalistinnen und ein Journalist ihre persönlichen Karrierewege – und stehen danach für Fragen und Austausch zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos. Aktuell ist nur noch eine Anmeldung für die Warteliste möglich.
Diese Medienprofis sind beim Netzwerk Journalismus Job-Talk dabei:
- Maren Brand, Nachrichtensprecherin und Reporterin ANTENNE THÜRINGEN sowie radio TOP 40; „Beste Newcomerin“ Deutscher Radiopreis 2025
- Tom Gerntke, Crossmedialer Sport-Reporter Norddeutscher Rundfunk / ARD
- Magdalena Henkel, Redakteurin und Reporterin dpa-Landesdienst Freiburg
- Lena Leun, Volontärin Hessischer Rundfunk
Einblicke in Karrierewege
Vier Karrierewege – und ganz viele ehrliche Einblicke. Beim Job-Talk am 24. März ab 19 Uhr erzählen erfahrene Medienprofis, wie sie an ihre aktuellen Jobs gekommen sind, was unterwegs gut lief und welche Umwege sich am Ende vielleicht sogar gelohnt haben.
Volo oder nicht?
Mit dabei ist Lena Leun, Volontärin beim Hessischen Rundfunk. Vor ihrem Volo hat sie unter anderem für Deutschrap Ideal, ein TikTok-Format von funk, sowie für mehrere hr-Radiowellen gearbeitet. „Bei mir wird es vor allen Dingen darum gehen, wie ihr auch ohne Medien-Studium oder auch ohne ein Volontariat im Journalismus arbeiten könnt“, sagt Lena. „Ich habe nämlich vor meinem Volo schon sehr, sehr lange im Journalismus gearbeitet und weiß, dass das auch ohne Volontariat sehr gut funktionieren kann“, so die Frankfurterin weiter.
Beste Newcomerin vom Radiopreis dabei
Als Newcomer im Journalismus so richtig durchstarten: Maren Brand weiß, wie das geht. Sie ist Nachrichtensprecherin und Reporterin bei ANTENNE THÜRINGEN sowie radio TOP 40 und wurde mit dem Deutschen Radiopreis 2025 als „Beste Newcomerin“ ausgezeichnet, kann also bestens erzählen, wie man sich in der Radiowelt Gehör verschafft.
Sport-Journalismus und crossmediales Arbeiten
Tom Gerntke ist Crossmedialer Sport-Reporter beim Norddeutschen Rundfunk und bei der ARD. Er wird beim Job-Talk berichten, wie es ist, nicht nur einen Ausspielweg zu bedienen, sondern mehrere. „Crossmedialität bedeutet für mich nicht, alles gleichzeitig zu machen. Sondern mögliche Umsetzungen für jeden Ausspielweg von Beginn an mitzudenken.“ Wie arbeitet ein Sportjournalist? Auch darum wird es bei Tom gehen, denn für ihn ist Sportjournalismus “auch die Geschichten von der Basis zu erzählen – mit Menschen in Kontakt zu treten.“
Von Recherche bis Redaktionsschluss
Sehr viele Journalistinnen und Journalisten arbeiten mit dem Material der Deutschen Presse-Agentur. Magdalena Henkel, Redakteurin und Reporterin beim dpa-Landesdienst in Freiburg, erzählt beim Job-Talk aus dem Nachrichtenalltag einer der wichtigsten deutschen Nachrichtenagenturen – von Recherche bis Redaktionsschluss.
Zeit für Fragen zum Einstieg in den Journalismus
Nach kurzen Inputs der Medienprofis ist Zeit für Fragen: Wie komme ich an erste Aufträge? Wie wichtig sind Praktika wirklich? Und was tun, wenn der Einstieg holpriger läuft als geplant? Auch Mitglieder von Netzwerk Journalismus sind beim Job-Talk dabei und bringen ihre Erfahrungen und Perspektiven in die Diskussion ein. Kurz gesagt: ein Abend für alle, die Journalismus machen wollen – oder schon mittendrin sind und den nächsten Schritt suchen.
Die Teilnahme am Job-Talk ist kostenlos. Aktuell ist der Job-Talk ausgebucht. Eine Anmeldung ist nur noch für die Warteliste möglich. Sollte jemand der angemeldeten Teilnehmenden absagen, besteht die Möglichkeit, auch noch kurzfristig nachzurücken.